FAQ

Wir haben die wichtigsten Fragen und Antworten für Sie zusammengetragen.

Nachhaltigkeit

Was bedeutet Nachhaltigkeit?

Nachhaltiges Handeln bedeutet generationengerecht zu handeln. Der Begriff geht weit über das Thema Klimaschutz hinaus. Im Kern bedeutet nachhaltiges Handeln einen verantwortungsbewussten Umgang mit unseren Ressourcen. Dieser soll und darf nicht zu Lasten künftiger Generationen Geschehen.

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Was ist der Unterschied zwischen Nachhaltigkeit und ESG?

ESG und Nachhaltigkeit sind eng verbunden und werden oft als Synonym füreinander verwendet. Allerdings gibt es bedeutende Unterschiede. Ein wesentlicher Unterschied zwischen Nachhaltigkeit und ESG (Environment, Social, Governance/Umwelt, Soziales und Unternehmensführung) liegt im Zweck der verschiedenen Zielgruppen sowie der Anwendung.

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CO2-Bilanzierung / CO2-Fussabdruck

Was ist eine Environmental Product Declaration (EPD)?

Eine Environmental Product Declaration (EPD) macht die Umweltwirkung Ihrer Produkte über den gesamten Lebenszyklus transparent und nachprüfbar. Als standardisierte Typ‑III‑Umweltdeklaration auf Basis von Lebenszyklusanalysen schafft sie eine verlässliche Grundlage, um Produkte fair zu vergleichen, ökologische Hotspots zu identifizieren und Nachhaltigkeitsansprüche glaubwürdig zu belegen.

Was ist der Unterschied zwischen PCF (Product Carbon Footprint) und LCA (Life Cycle Assessment)

Ein Product Carbon Footprint (PCF) betrachtet nur die Treibhausgasemissionen (CO2-Äquivalente), die pro funktioneller Einheit (z.B. pro kg Produkt) ausgestossen werden. Ein Life Cycle Assessment (LCA), auch als Ökobilanz bezeichnet, geht darüber hinaus und bewertet weitere Umweltauswirkungen wie beispielsweise Landnutzung, Wasserverbrauch oder Versauerung.

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Was sind Emissionsfaktoren?

Um eine CO2-Bilanz zu erstellen, werden Emissionsfaktoren benötigt. Emissionsfaktoren geben an wie viele Treibausgasemissionen (CO2-Äquivalente = CO2-eq) pro Einheit verursacht werden. Eine Einheit kann ein Gewicht, Menge oder ein Volumen sein.

Klimastrategie

Was ist SBTi (Science Based Targets Initiative)?

Die Science Based Targets Initiative (SBTi) unterstützt Unternehmen dabei, wissenschaftlich basierte Ziele zur Reduktion ihrer CO2-Emissionen festzulegen. Grundlage dieser Ziele ist das Pariser Klimaabkommen, das die Begrenzung der globalen Erwärmung auf deutlich unter 2 °C, idealerweise auf 1,5 °C, vorsieht. SBTi zeigt auf, wie stark Unternehmen und ganze Branchen ihre Emissionen senken müssen, um zu diesen Klimazielen beizutragen.

Berichterstattung

Müssen KMU einen Nachhaltigkeitsbericht erstellen?

Ob ein KMU einen Nachhaltigkeitsbericht erstellen muss, ist heute weniger eine juristische als eine strategische Frage. Rechtlich sind die meisten KMU in der Schweiz und der EU nicht verpflichtet, einen formellen Nachhaltigkeitsbericht zu erstellen. Trotzdem wird das Thema für viele kleine und mittlere Unternehmen immer wichtiger. KMU erstellen Nachhaltigkeitsberichte, weil es ihre Kunden oder die Lieferkette fordert und aus Markt-, Finanz- und Reputationsgründen.

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Nachhaltigkeitsratings

Wie kann ein Unternehmen sein EcoVadis-Rating verbessern?

Am wirksamsten ist ein strukturierter Ansatz mit Gap-Analyse, priorisierten Massnahmen und belastbaren Nachweisen. Entscheidend sind nicht nur gute Aktivitäten, sondern auch gut dokumentierte Richtlinien, Ziele, Prozesse und Ergebnisse.

Was ist CDP?

CDP bzw. das Carbon Disclosure Project ist ein international anerkanntes System, mit dem Unternehmen, Institutionen und öffentliche Stellen ihre Umweltleistungen strukturiert offenlegen. Folgende Themenbereiche werden abgefragt: Klimaschutz, Wassersicherheit und Waldschutz. CDP bewertet im Anschluss Unternehmen von einer Skala von A bis D, das schlechteste Rating bei CDP ist F (Failure to Disclose).

Was ist EcoVadis und welche Rating Kriterien gibt es?

EcoVadis ist eine weltweit anerkannte Bewertungsmethode von Nachhaltigkeitsleistungen und macht Nachhaltigkeit messbar und transparent. Die Plattform bewertet zentral vier Bereiche: Umwelt, Arbeits- und Menschenrechte, Ethik sowie nachhaltige Beschaffung. EcoVadis-Medaillen werden nach Punkten vergeben. Diese beinhalten: Platinum (1 % aller Unternehmen), Gold (ca. 5 % aller Unternehmen), Silber und Bronze. Die Badges sind jeweils 12 Monate gültig.

Regulierung

Was ist die PPWR?

Die PPWR (Packaging and Packaging Waste Regulation) ist die neue EU-Verordnung zu Verpackungen und Verpackungsabfällen. Sie ersetzt die bisherige Richtlinie von 1994 und gilt seit Februar 2025 unmittelbar in allen EU-Mitgliedstaaten. Ziel ist es, Verpackungen im gesamten Lebenszyklus nachhaltiger zu gestalten, Abfälle zu reduzieren und den EU-Binnenmarkt zu harmonisieren.

Klimawissen

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Klimapolitik

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CDP

Kann man CDP auch ohne perfektes Datensystem sinnvoll angehen?

Ja, solange transparent dokumentiert wird, welche Daten vorliegen, wie gerechnet wurde und wo noch Lücken bestehen. Ein pragmatischer, sauber dokumentierter Start ist meist deutlich besser als gar keine Offenlegung.

Warum ist CDP für Investoren und Kunden so wichtig?

CDP schafft ein standardisiertes Format für Umweltinformationen und erleichtert so Vergleiche zwischen Unternehmen. Für Stakeholder ist das ein wichtiges Signal für Professionalität, Transparenz und Risikomanagement.

Muss ein Unternehmen für CDP bereits Scope 3 berechnet haben?

Nicht immer vollständig, aber Scope 3 wird zunehmend wichtig. Wer relevante Scope‑3-Kategorien transparent adressiert, verbessert in der Regel die Qualität und Glaubwürdigkeit seiner Offenlegung.

Was ist der Unterschied zwischen CDP und EcoVadis?

CDP fokussiert stark auf Umwelttransparenz und Offenlegung, insbesondere Klima. EcoVadis bewertet breiter und bezieht zusätzlich Themen wie Ethik, Arbeitsbedingungen und nachhaltige Beschaffung ein.

Wie kann man seinen CDP-Score verbessern?

Ein besserer Score erfordert vollständige, konsistente und strategisch gut verankerte Antworten. Besonders wichtig sind belastbare Emissionsdaten, klare Ziele, ein nachvollziehbarer Reduktionspfad und saubere Governance-Strukturen.

Welche Themen werden im CDP-Klimafragebogen abgefragt?

Typischerweise geht es um Governance, Klimarisiken und -chancen, Emissionen, Ziele, Reduktionsmassnahmen, Datenqualität und strategische Verankerung. CDP bewertet also nicht nur Zahlen, sondern auch Managementqualität.

Was ist CDP?

CDP bzw. das Carbon Disclosure Project ist ein international anerkanntes System, mit dem Unternehmen, Institutionen und öffentliche Stellen ihre Umweltleistungen strukturiert offenlegen. Folgende Themenbereiche werden abgefragt: Klimaschutz, Wassersicherheit und Waldschutz. CDP bewertet im Anschluss Unternehmen von einer Skala von A bis D, das schlechteste Rating bei CDP ist F (Failure to Disclose).

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