
Offenlegung von Umweltdaten nach international genutztem Standard
Das Carbon Disclosure Project (CDP) ist ein globaler Standard zur Offenlegung von Umweltdaten. Immer mehr Unternehmen, Investoren und öffentliche Institutionen nutzen CDP als Instrument zur Messung, Steuerung und Kommunikation ihrer Klima-, Wasser- und Waldschutzmassnahmen. Zudem wird es zunehmend auch von Partnern in der Lieferkette gefordert.
Der Fragebogen wird, basierend u.a. auf Industrie, Grösse und Standort, auf das jeweilige Unternehmen zugeschnitten, da nicht alle Kriterien für jedes Unternehmen wesentlich sind.
Für KMU und Grossunternehmen ist der Fragebogen (und damit auch die Bewertungsmethodologie) verschieden. Beides wird jedes Jahr neu publiziert, z.T. mit Anpassungen.
Praxistipp: Teilweise werden sogar Kleinstunternehmen von ihren Kunden aufgefordert, den Corporate Fragebogen mit allen drei Themen (Klimawandel, Wald, Wasser) auszufüllen. Dies benötigt dementsprechend mehr Zeit. Klären Sie also die Erwartungen rechtzeitig mit Ihren Lieferketten-Partnern ab, falls sie nicht klar formuliert sind.
Der Zeitrahmen von der Publikation des Fragebogens für das jeweilige Jahr bis zur Deadline an dem der Fragebogen übermittelt werden muss, wird jeweils auf der CDP Webseite publiziert. Er erstreckt sich für gewöhnlich von ca. Ende März bis Mitte September).
Akzeptiert werden Englisch, Spanisch (Latein-Amerika), Portugiesisch (Brasilien), Chinesisch und Japanisch.
Die Preise variieren je nach Preisstufe (Tier) und Region. Mehr Infos dazu finden Sie hier.
Wenn Sie von Ihrem Kunden aufgefordert werden, am CDP Reporting teilzunehmen, kann es sein, dass dieser Sie einlädt und auch die Kosten übernimmt.
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Corporate Fragebogen:
KMU Fragebogen:
Ausführliche Informationen finden Sie auf der CDP-Website.


CDP bzw. das Carbon Disclosure Project ist ein international anerkanntes System, mit dem Unternehmen, Institutionen und öffentliche Stellen ihre Umweltleistungen strukturiert offenlegen. Folgende Themenbereiche werden abgefragt: Klimaschutz, Wassersicherheit und Waldschutz. CDP bewertet im Anschluss Unternehmen von einer Skala von A bis D, das schlechteste Rating bei CDP ist F (Failure to Disclose).
CDP ist besonders relevant für Unternehmen, die von Investoren, Kunden oder Konzernen zur Offenlegung aufgefordert werden. Auch Unternehmen mit internationaler Lieferkettenexponierung profitieren von einer guten CDP-Performance.
Ein besserer Score erfordert vollständige, konsistente und strategisch gut verankerte Antworten. Besonders wichtig sind belastbare Emissionsdaten, klare Ziele, ein nachvollziehbarer Reduktionspfad und saubere Governance-Strukturen.
CDP fokussiert stark auf Umwelttransparenz und Offenlegung, insbesondere Klima. EcoVadis bewertet breiter und bezieht zusätzlich Themen wie Ethik, Arbeitsbedingungen und nachhaltige Beschaffung ein.
Nicht immer vollständig, aber Scope 3 wird zunehmend wichtig. Wer relevante Scope‑3-Kategorien transparent adressiert, verbessert in der Regel die Qualität und Glaubwürdigkeit seiner Offenlegung.
CDP schafft ein standardisiertes Format für Umweltinformationen und erleichtert so Vergleiche zwischen Unternehmen. Für Stakeholder ist das ein wichtiges Signal für Professionalität, Transparenz und Risikomanagement.
Ja, solange transparent dokumentiert wird, welche Daten vorliegen, wie gerechnet wurde und wo noch Lücken bestehen. Ein pragmatischer, sauber dokumentierter Start ist meist deutlich besser als gar keine Offenlegung.