Corporate Carbon Footprint​ (CCF)

Identifizieren Sie Emissionsquellen, senken Sie Kosten und erfüllen Sie gesetzliche Anforderungen mit unserer professionellen CO2-Bilanzierung nach dem GHG Protocol.

Kurz & knapp

Der Corporate Carbon Footprint (CCF) ist die systematische Erfassung und Berechnung aller Treibhausgasemissionen eines Unternehmens innerhalb eines definierten Berichtszeitraums (meist ein Geschäftsjahr). Die Berechnung erfolgt bei carbon-connect AG strikt nach dem weltweit anerkannten GHG Protocol (Greenhouse Gas Protocol) sowie in Anlehnung an die ISO 14064-1.

  • Ziel: Transparenz über Klimawirkungen schaffen, Reduktionspotenziale identifizieren und regulatorische Anforderungen (z. B. CSRD, VSME, Banken-Reporting) erfüllen.
  • Umfang: Vollständige Abdeckung von Scope 1 (direkte Emissionen), Scope 2 (indirekte Energieemissionen) und die wesentlichen Kategorien von Scope 3 (vor- und nachgelagerte Wertschöpfungskette).
  • Methodik: Datenerhebung mit begleitenden Plausibilitätschecks, Nutzung wissenschaftlich fundierter Emissionsfaktoren und saubere Trennung zwischen Primärdaten, Schätzungen und Annahmen.
  • Output: Ein detaillierter, revisionssicherer Emissionsbericht (Carbon Footprint Report), der als Basis für Klimastrategien, SBTi-Zielsetzungen und Nachhaltigkeitsberichte dient.
  • Vorteil carbon-connect: Pragmatische Umsetzung für den Mittelstand (KMU) mit Fokus auf pragmatische Scope-3-Erfassung und „Audit-ready“-Dokumentation innerhalb von ca. 90 Tagen.
Inhaltsverzeichnis

CO2-Bilanz

Mit einer Corporate Carbon Footprint (CO2-Bilanz oder THG-Bilanz für Unternehmen) können die direkten und indirekten Treibhausgasemissionen, die ein Unternehmen verursacht, berechnet werden. Die CO2-Bilanz ist eine wichtige Grundlage für die Klimastrategie von Unternehmen, da hierdurch die wichtigsten Quellen von Treibhausgasemissionen innerhalb des Unternehmens sowie entlang der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette, identifiziert werden können. Dadurch können Potentiale für die Senkung der Emissionen erkannt, und künftige klimabezogene Risiken in einer Unternehmung reduziert werden. Ein solches Risiko für Unternehmen mit hohen Treibhausgasemissionen sind die immer strengeren gesetzlichen Emissions-Vorschriften. Während die Umweltberichterstattung lange Zeit nur für grosse Firmen zwingend war, weitet sich infolge neuer Umweltgesetze in der EU (z.B. Lieferkettengesetz und Green Deal) die Berichterstattungspflicht auch auf den Mittelstand aus. Daher wird mittelfristig das Thema Nachhaltigkeit, insbesondere im Bereich Klimaschutz immer bedeutender.

GHG-Protokoll

Der Corporate Carbon Footprint (CCF) basiert in der Regel auf dem Corporate Standard des Greenhouse Gas (GHG) Protocols. Dieser weltweit anerkannte Standard enthält Richtlinien für die Bilanzierung und Berichterstattung von Treibhausgasemissionen für Unternehmen und Produkte. Durch die Einhaltung der GHG-Richtlinien können CO2-Bilanzen nach gleichem Vorgehen erstellt werden, und lassen sich so miteinander vergleichen. Die erste erstellte CO2-Bilanz (Basisjahr) dient als Grundlage für die regelmässige (meist jährliche) Treibhausgasbilanzierung. So lassen sich Fortschritte bei der Senkung von Emissionen kontinuierlich messen.

Der Corporate Standard des GHG Protokolls teilt die direkten und indirekten Treibhausgasemissionen eines Unternehmens in drei "Scopes" ein:

Scope 1 – direkte CO2-Emissionen durch eigene Anlagen und Fahrzeuge

Treibhausgasemissionen welche direkt in der Unternehmung entstehen (Verbrennungsprozesse sowie flüchtige Gase)

Scope 2 – indirekte CO2-Emissionen aus eingekaufter Energie

Strom, Wärme und Kühlung

Scope 3 – alle weiteren indirekten CO2-Emissionen

Alle vor- und nachgelagerten CO2-Emissionen, die in der Wertschöpfungskette eines Unternehmens entstehen

Corporate vs. Product Carbon Footprint

Sie möchten die CO2-eq Emissionen eines Produktes über dessen gesamten Lebensweg bilanzieren? Dann benötigen Sie den Product Carbon Footprint. Die wichtigsten Unterschiede zum Corporate Carbon Footprint sind im Folgenden dargestellt:

Product Carbon Footprint (PCF)
vs
Corporate Carbon Footprint (CCF)
Produktbezug
Unternehmensbezug
Produktlebensweg
Wertschöpfungskette
Produktvergleich
Branchen-Benchmarking
Produktoptimierung
Prozessoptimierung
Marken-/ Produktimage/ Produktdifferenzierung
Unternehmensimage/CSR

Ihre Vorteile

Warum Ihr Unternehmen eine CO2-Bilanz haben sollte
  • ​Kosteneinsparungen durch identifizierte Effizienzpotenziale
  • ​Erfüllung gesetzlicher Anforderungen und Vorbereitung auf zukünftige Regulierungen
  • ​Stärkung der Marktposition durch nachhaltiges Image
  • ​Transparente Kommunikation gegenüber Stakeholdern und Kunden​

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Corporate Carbon Footprint - Schritt für Schritt Anleitung

Wir beantworten Ihre Fragen

Frequently Asked Questions (FAQs)

Was ist ein Corporate Carbon Footprint (CCF)?

Ein Corporate Carbon Footprint (CCF) ist die Treibhausgasbilanz eines Unternehmens für einen definierten Zeitraum, meist ein Geschäftsjahr. Er zeigt, welche Emissionen direkt und indirekt durch die Geschäftstätigkeit entstehen und bildet die Grundlage für Klimastrategie, Berichterstattung und Reduktionsmassnahmen.

Welche Emissionen werden in einem CCF berücksichtigt?

Ein CCF umfasst in der Regel Scope 1, Scope 2 und die wesentlichen Kategorien von Scope 3. Dazu zählen beispielsweise direkte Emissionen aus Fahrzeugen oder Heizungen, eingekaufte Energie sowie Emissionen aus Lieferkette, Geschäftsreisen, Pendelverkehr oder eingekauften Waren und Dienstleistungen.

Wie lange dauert die Erstellung eines CCF für ein Unternehmen?

Das hängt von Unternehmensgrösse, Datenverfügbarkeit und Komplexität der Wertschöpfungskette ab. Ein pragmatischer Einstieg ist oft innerhalb weniger Wochen möglich; ein umfassender CCF mit wesentlichen Scope‑3-Kategorien benötigt meist mehr Abstimmung und Datenerhebung.

Welche Daten werden für eine CO2-Bilanz benötigt?

Typische Daten die in den meisten Unternehmen relevant sind, sind Energieverbräuche (Strom und Heizung), Fuhrparkdaten, Geschäftsreisen, Pendlerverkehr, eingekaufte Waren und Dienstleistungen, Investitionen, Abfallmengen, ggf. vor- und nachgelagerte Transporte.

Im Kick-Off Meeting lernen wir Ihr Unternehmen kennen, legen gemeinsam die Systemgrenzen fest und erstellen Ihnen basierend darauf dann einen individuellen Fragebogen.

Was kostet eine CO2-Bilanz für ein Unternehmen?

Die Kosten hängen von der Unternehmensgrösse (v.a. Anzahl Standorte) und den Systemgrenzen (Scope-Kategorien) ab. Die Bilanzierung für produzierende Unternehmen ist in der Regel aufwendiger als die für Dienstleister. Als erster Anhaltspunkte können Ihnen unsere Richtpreise dienen.

Für welche Unternehmen lohnt sich ein CCF?

Grundsätzlich für Unternehmen jeder Grösse, besonders aber für KMU mit ESG-Anfragen von Kunden, Anforderungen aus der Lieferkette, Finanzierungsfragen oder dem Wunsch nach einer strukturierten Klimastrategie. Ein CCF ist oft der sinnvollste erste Schritt ins professionelle Klimamanagement.

Was bringt ein CCF konkret für die Klimastrategie?

Ein CCF zeigt, wo die grössten Emissions-Hotspots liegen und wo Reduktionen am meisten Wirkung entfalten. Dadurch wird aus einer abstrakten Nachhaltigkeitsdiskussion ein konkreter Fahrplan mit Prioritäten, Zielen und Massnahmen.

Wie oft sollte ein Corporate Carbon Footprint aktualisiert werden?

In der Regel jährlich. So werden Entwicklungen sichtbar, Reduktionsmassnahmen messbar und Berichtsanforderungen sowie Stakeholder-Anfragen effizienter bedient.

Ihre Ansprechpartner
Team - Pascal Freudenreich
Pascal Freudenreich
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Jaqueline Hoppe
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Mit der Berechnung Ihrer CO2-Bilanz (Corporate Carbon Footprint) erfassen Sie die CO2-Emissionen Ihres Unternehmens und schaffen die Grundlage für eine nachhaltige Transformation. Wir helfen Ihnen, Emissionen zu identifizieren, zu reduzieren und Ihre Klimaziele zu erreichen.