Freitag, 21. September 2018

Der zentralafrikanische Regenwald

Der zentralafrikanische Regenwald

“Diamonds are girls best friend“, sang einst Marilyn Monroe. Bis heute haben die edlen Steine als Schmuckstücke ihre Faszination nicht eingebüßt. Auch in der Industrie wird das extrem harte Material benötigt. Dabei ist der Abbau von Diamanten für den zentralafrikanischen Urwald desaströs. Neben dem Verkauf der begehrten Edelsteine finanzieren totalitäre Regime Bürgerkriege auch durch die Holzwirtschaft.

Von der Waldfläche, die sich einst von Senegal bis nach Uganda erstreckte, sind gut zwei Drittel mittlerweile verschwunden. Die Zerstörung geht weiter. Um Umweltschutzorganisationen ruhig zu stellen, wird versichert, dass pro Hektar jeweils nur zwei grosse Bäume gefällt werden. Dass dabei aber nahezu der gesamte Rest dieses Hektars für den Bau von Zuwegen zu diesen beiden Bäumen und für den Abtransport des geschlagenen Holzes vernichtet wird, bleibt unerwähnt. Die hier vorkommenden letzten Schimpansen, Bonobos, Gorillas, Waldelefanten, Okapis, Pythons, Gazellen und weitere Tiere, verlieren ihren Lebensraum oder werden trotz nationaler und internationaler Abkommen zu ihrem Schutz gewildert. Eine düstere, aber realistische Prognose von Umweltschutz-Experten besagt, dass nach Ablauf der kommenden Dekade keine Menschenaffen mehr in freier Wildbahn zu finden sein werden. Korruption, politischer Unwille, und die Armut der Länder werden auch für das Verschwinden der letzten Naturvölker (beispielsweise die Pygmäen im Kongo) verantwortlich sein.

Definition Südostasiatischer Regenwald

Die ursprüngliche Fläche des Südostasiatischen Regenwalds überzog Papua-Neuguinea, Borneo, Malaysia und Indonesien. In weniger als 30 Jahren wurden grosse Teile davon zerstört.

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