Das Pariser Abkommen ist das 2015 auf der UN-Klimakonferenz COP21 verabschiedete internationale Klimaschutzabkommen, das das Kyoto-Protokoll ablöste. Es verpflichtet die Vertragsstaaten, die globale Erwärmung deutlich unter 2 Grad, möglichst auf 1,5 Grad zu begrenzen, und sieht regelmässig verschärfte nationale Klimabeiträge vor. Bis auf die USA gibt es kein Industrieland, welches nicht Teil des Abkommens ist. Jedes Land legt Klimaziele fest und überprüft diese regelmässig. Die Prüfung kann jedes Land eigenständig erledigen, es gibt keine Kontrolle durch einen Dritten, Sanktionen bei nicht Erreichung der Ziele sieht das Abkommen von Paris nicht vor.
Das Pariser Abkommen ist der politische Ursprung praktisch aller heutigen Klimaregulierungen in Europa inkl. der Schweiz. Von der EU-Klimapolitik über die CSRD bis zu nationalen Gesetzen. Es hilft, den grösseren Zusammenhang hinter einzelnen KMU-relevanten Vorschriften zu verstehen.
Zuletzt aktualisiert: August 2026

