Unmittelbare negative Folgen steigender Meeresspiegel umfassen: Überschwemmungen von Küstenstädten und -gebieten, den Verlust von Küstensiedlungen und Veränderungen im Ökosystem, sowie den Verlust von Habitaten und Arten. Dies geht einher mit der Versalzung von Böden und Trinkwasser, einer erhöhten Gefahr von Sturmfluten und Tsunamis, der Beeinträchtigung der Fischerei und landwirtschaftlichen Produktion, sowie Veränderungen in den Meeresströmungen und Klimaphänomenen. Es ist alarmierend, dass acht der zehn grössten Städte in niedrigen Küstenregionen liegen. Forscher von Climate Central haben berechnet, dass eine Erderwärmung um 4 Grad Celsius weltweit bis zu 500 Millionen Menschen gefährden würde, wobei Asien am stärksten betroffen wäre.
Steigende Meeresspiegel sind eines der konkretesten physischen Klimarisiken. Diese betreffen vor allem Standorte und Produktionsstätten in Küstennähe. Indirekt betroffen sind Unternehmen auch über Versicherungsprämien sowie die Stabilität von Lieferketten.
Zuletzt aktualisiert: September 2026

