CO2-Senke

Kurzdefinition

CO2-Senken oder Kohlenstoffsenken sind Ökosysteme, die CO2 dauerhaft aufnehmen oder speichern, wie beispielsweise Moore, Böden, Wälder und Meere. Im Allgemeinen wird jedes Ökosystem, das mehr CO2 aufnimmt als abgibt, als CO2-Senke bezeichnet. Der südliche Ozean macht zwar nur etwa ein Viertel der gesamten Meeresfläche aus, absorbiert jedoch 40% des menschengemachten CO2-Ausstosses, der von den Weltmeeren aufgenommen wird. Wälder stellen die zweitgrösste CO2-Senke auf unserem Planeten dar. Unsere Weltmeere sind die grösste natürliche CO2-Senke, Wälder bilden die zweitgrösste natürliche CO2-Senke auf unserem Planten.

Warum das für KMU bzw. Unternehmen wichtig ist

Natürliche CO2-Senken wie Wälder oder beispielsweise Moore sind die Grundlage naturbasierter Klimaschutzprojekte. Diese sollen verhindern, dass diese zu einer Emissionsquelle werden (Waldschutz, Aufforstung etc.).

Waldbrände, Landumnutzung und Dürren können die Dauerhaftigkeit einer natürlichen CO2-Senke nicht garantieren. Aus diesem Grund verlangen das GHG Protocol BAFU und die CSRD/VSME/VS-Standards den Dreiklang: vermeiden vor reduzieren vor kompensieren. Die Kompensation von nicht vermeidbaren Emissionen sollte immer der letzte Schritt sein und nicht als Ersatz für CO2-Reduktion gelten. carbon-connect unterstützt KMU bei der CO2-Bilanzierung (Scope 1 bis 3) und im Rahmen einer Klimastrategie das reale Reduktionspotential auszuschöpfen und im Anschluss geprüfte Klimaschutzprojekte mit belastbarem Senkenbezug auszuwählen.

Verwandte Begriffe

Zuletzt aktualisiert: September 2026

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