Eine Brennstoffzelle erzeugt durch eine gesteuerte elektrochemische Reaktion zwischen Wasserstoff oder einem anderen Treibstoff und Sauerstoff elektrische Energie. Anstelle von schädlichen Emissionen verbleibt am Ende nur unschädlicher Wasserdampf. 1839 wurde die Brennstoffzelle erfunden und seit 1960 im US-Raumfahrtprogramm eingesetzt. 2015 bringt Toyota erstmals eine in Serie produziertes Brennstoffzellenauto auf den Markt. Bei der Technologie wird mithilfe von Wasserstoff Strom an Bord erzeugt. Brennstoffzellen werden in vielen Anwendungen eingesetzt, z.B. in der Raumfahrt, in stationären und mobilen Anwendungen, in der Wohnungs- und Gebäudetechnik und in der Automobilindustrie. Sie haben den Vorteil, dass sie sehr effizient sind und fast keine Emissionen aufweisen. Ein Nachteil von Brennstoffzellen ist, dass sie noch nicht in der Massenproduktion hergestellt werden können und deshalb teurer sind als andere Energiequellen. Es gibt verschiedene Arten von Brennstoffzellen, wie zum Beispiel PEM (Proton Exchange Membran) - Brennstoffzellen, SOFC (Solid Oxide Fuel Cell) und MCFC (Molten Carbonate Fuel Cell). Jede hat ihre eigenen Anwendungen und Vorteile.
Beim eigenen Fuhrpark ist die Brennstoffzelle eine mögliche Dekarbonisierungsoption. Hierbei ist allerdings streng zu achten aus welchen Quellen der eingesetzte Wasserstoff hergestellt wurde. Wasserstoffproduktion ist sehr energieintensiv.
Zuletzt aktualisiert: September 2026

