Lichtemissionen beziehungsweise Lichtverschmutzung entstehen, wenn künstliche Beleuchtung zu stark eingesetzt oder nicht gezielt ausgerichtet wird. Dadurch werden natürliche Nachtlandschaften aufgehellt. Besonders betroffen sind nachtaktive Tiere und Pflanzen, deren Orientierung, Fortpflanzung oder tägliche Rhythmen gestört werden können. Beispiele dafür sind Zugvögel und Insekten. Auch für Menschen kann zu viel Licht in der Nacht problematisch sein, etwa wenn dadurch der Schlaf beeinträchtigt wird.
Für Unternehmen mit beleuchteten Aussenbereichen – beispielsweise Produktionsbetriebe, Logistikzentren oder Werbeflächen – bietet die Verringerung von Lichtemissionen eine vergleichsweise einfache Möglichkeit, Verantwortung für die lokale Umwelt zu übernehmen. Gleichzeitig kann eine angemessene Beleuchtung die Akzeptanz eines Standorts in der Nachbarschaft verbessern und zum Schutz der Biodiversität beitragen.
Zuletzt aktualisiert: September 2026

