El Nino

Kurzdefinition

El Niño ist ein alle 2-7 Jahre auftretendes Klimamuster, das durch die  Erwärmung des Oberflächenwassers des Pazifischen Ozeans, insbesondere in  der Nähe des Äquators, gekennzeichnet ist. Diese Erwärmung führt zu  Veränderungen in den Meeresströmungen und Wettermustern auf der ganzen  Welt. El Niño kann in einigen Gebieten zu starken Regenfällen und  Überschwemmungen führen, während er in anderen Gebieten Trockenheit und  Waldbrände verursacht.

In Ostafrika, den südlichen Afrika, Indonesien und Australien führt El-Nino zu Trockenheit, an der Westküste Südamerikas, in Ostafrika und den südlichen USA zu mehr Regenfällen. Europa ist weniger Betroffen. Das Phänomen el-Nino ist nicht durch den Klimawandel verursacht, kann diesen aber beschleunigen.

Er kann auch erhebliche Auswirkungen auf die  weltweite Landwirtschaft und Fischerei haben und Naturkatastrophen  verursachen. El Niño ist die warme Phase der El-Niño-Südlichen  Oszillation (ENSO), das Gegenstück ist La Niña.

Warum das für KMU bzw. Unternehmen wichtig ist

Jahre mit einem starken El-Nino wirken sich auf die Landwirtschaft aus und können zu Preisverzerrungen von landwirtschaftlichen Produkten führen. Zudem kann ein starker El-Nino Auswirkungen auf Lieferketten haben.

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Zuletzt aktualisiert: September 2026

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