Emissionshandel ist ein marktbasiertes Klimaschutzinstrument, bei dem eine staatlich festgelegte Gesamtmenge an Emissionsrechten ausgegeben und zwischen Unternehmen gehandelt werden kann. Wer weniger emittiert als zugeteilt, kann überschüssige Rechte verkaufen; wer mehr emittiert, muss zusätzliche Rechte zukaufen. John H. Dales beschrieb 1968 erstmals die Grundidee.
Die meisten klassischen Emissionshandelssysteme betreffen primär grosse Industrieanlagen und Energieerzeuger, nicht direkt KMU. Relevant wird das Thema für KMU vor allem indirekt, etwa über steigende Energiepreise infolge des Emissionshandels oder über Lieferanten, die selbst im System eingebunden sind.
Zuletzt aktualisiert: August 2026

