FAQ (Frequently Asked Questions)

Wir haben die wichtigsten Fragen und Antworten für Sie zusammengetragen.

Nachhaltigkeit

Was bedeutet Nachhaltigkeit?

Nachhaltiges Handeln bedeutet generationengerecht zu handeln. Der Begriff geht weit über das Thema Klimaschutz hinaus. Im Kern bedeutet nachhaltiges Handeln einen verantwortungsbewussten Umgang mit unseren Ressourcen. Dieser soll und darf nicht zu Lasten künftiger Generationen Geschehen.

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Was ist der Unterschied zwischen Nachhaltigkeit und ESG?

ESG und Nachhaltigkeit sind eng verbunden und werden oft als Synonym füreinander verwendet. Allerdings gibt es bedeutende Unterschiede. Ein wesentlicher Unterschied zwischen Nachhaltigkeit und ESG (Environment, Social, Governance/Umwelt, Soziales und Unternehmensführung) liegt im Zweck der verschiedenen Zielgruppen sowie der Anwendung.

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CO2-Bilanzierung / CO2-Fussabdruck

Was ist das PACT-Framework?

PCF, PACT-Framework, Catena-X und TfS tauchen in Lieferketten-Anfragen zunehmend im selben Satz auf. Gemeint sind verschiedene Ebenen. PCF ist die Kennzahl: der CO₂-Fussabdruck eines einzelnen Produkts.

Welche Unterlagen beinhaltet eine CO2-Bilanz, gibt es einen Bericht dazu?

Neben der CO2-Bilanz bzw. dem Zahlenwerk erhalten Sie einen ausführlichen Bericht dazu. Wir legen alle verwendeten Quellen und Emissionsfaktoren offen, der Bericht enthält auch eine Aussage zur Datenqualität, Schätzung und der Unsicherheit inkl. Fazit und Verbesserungspotential. Generell kann jeder Kunde mit den Daten die CO2-Bilanz selbständig fortführen bzw. aktualisieren, wenn es unser Kunde wünscht.

Was sind die CO2-Emissionen einer Fussball WM?

Die CO₂-Emissionen einer Fußball-WM werden auf etwa 5 Millionen Tonnen geschätzt. Bei der WM 2026 wurde dieser Wert jedoch deutlich überschritten: Die Emissionen lagen bei über 9 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalente.

Verantwortlich dafür ist nicht allein die WM selbst, sondern vor allem die starke Abhängigkeit vom Flugverkehr und die deutliche Zunahme der Anzahl der Spiele. Normalerweise nehmen 32 Teams teil, was zu 64 Spielen führt. 2026 waren es jedoch 48 Teams, was insgesamt 104 Spiele zur Folge hatte.

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Was ist der CO2 Fussabdruck eines neuen Autos?

Der CO₂-Fußabdruck eines neuen Autos hängt stark vom Typ und der Produktion ab. Im Vergleich zu 2022 sanken die durchschnittlichen Emissionen eines neuen Autos in der Schweiz um 6,7 Prozent. Der durchschnittliche CO₂-Fußabdruck lag in der Schweiz 2025 bei etwa 113 Gramm CO₂ pro Kilometer (WLTP-Daten) und soll 2026 bei 111 Gramm CO₂ pro Kilometer liegen.

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Was ist der jährliche CO2-Fussabdruck einer Person?

Der jährliche CO₂-Fußabdruck einer Person hängt stark vom Lebensstil, der Region und den individuellen Gewohnheiten ab. In der Schweiz liegt der durchschnittliche Fußabdruck bei ca. 14 Tonnen CO₂ pro Person und Jahr. Die Hauptverursacher sind vor allem Mobilität (Auto, Flugreisen), Wohnen (Heizung, Strom) und Ernährung (Fleischkonsum, regionale Produkte).

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Was sind die Fussabdruck der Nationen?

Die globalen Treibhausgasemissionen erreichen jährlich etwa 53,2 Milliarden Tonnen CO₂-Äquivalente (Stand 2024). Die Verteilung der Emissionen auf die einzelnen Länder zeigt deutliche Unterschiede: Die größten Verursacher sind China, die USA und Indien.

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Was ist eine Environmental Product Declaration (EPD)?

Eine Environmental Product Declaration (EPD) macht die Umweltwirkung Ihrer Produkte über den gesamten Lebenszyklus transparent und nachprüfbar. Als standardisierte Typ‑III‑Umweltdeklaration auf Basis von Lebenszyklusanalysen schafft sie eine verlässliche Grundlage, um Produkte fair zu vergleichen, ökologische Hotspots zu identifizieren und Nachhaltigkeitsansprüche glaubwürdig zu belegen.

Was ist der Unterschied zwischen PCF (Product Carbon Footprint) und LCA (Life Cycle Assessment)

Ein Product Carbon Footprint (PCF) betrachtet nur die Treibhausgasemissionen (CO2-Äquivalente), die pro funktioneller Einheit (z.B. pro kg Produkt) ausgestossen werden. Ein Life Cycle Assessment (LCA), auch als Ökobilanz bezeichnet, geht darüber hinaus und bewertet weitere Umweltauswirkungen wie beispielsweise Landnutzung, Wasserverbrauch oder Versauerung.

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Was ist ein CO2-Fussabdruck?

Der CO2-Fussabdruck ist die Bilanz an Treibhausgasen, die ein Produkt, eine Aktivität, den Lebensstil einer Person, eines Events oder einer Unternehmung sein kann.

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Was sind Emissionsfaktoren?

Um eine CO2-Bilanz zu erstellen, werden Emissionsfaktoren benötigt. Emissionsfaktoren geben an wie viele Treibausgasemissionen (CO2-Äquivalente = CO2-eq) pro Einheit verursacht werden. Eine Einheit kann ein Gewicht, Menge oder ein Volumen sein.

Wie erstelle ich eine CO2-Bilanz für ein Unternehmen?

Die Berechnung einer CO2-Bilanz beinhaltet immer die gleiche Vorgehensweise und ist ein strukturierter Prozess, indem für Unternehmen, Organisationen, Veranstaltungen oder Produkte ihre Treibhausgasemissionen systematisch erfasst und ausgewertet werden. Der meistverwendete Standard ist das Greenhous Gas Protocol (GHG Protocol) und die ISO 14064/14067 Norm.

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Klimastrategie

Muss ich meine Klimaziele von SBTi validieren lassen?

Validierte Reduktionsziele bzw. SBTi verlangen oft grosse Unternehmen, die über ein Netto-Null Ziel verfügen. Klären Sie mit Ihren Stakeholdern, ob eine SBTi-Teilnahme verlangen.

Was ist eine Klimastrategie?

Eine Klimastrategie oder auch Klimaschutzstrategie genannt ist ein ganzheitlicher, langfristiger Plan, welcher auf Ziele und Massnahmen zur Reduktion von Treibhausgasen setzt.

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Was ist SBTi (Science Based Targets Initiative)?

Die Science Based Targets Initiative (SBTi) unterstützt Unternehmen dabei, wissenschaftlich basierte Ziele zur Reduktion ihrer CO2-Emissionen festzulegen. Grundlage dieser Ziele ist das Pariser Klimaabkommen, das die Begrenzung der globalen Erwärmung auf deutlich unter 2 °C, idealerweise auf 1,5 °C, vorsieht. SBTi zeigt auf, wie stark Unternehmen und ganze Branchen ihre Emissionen senken müssen, um zu diesen Klimazielen beizutragen.

Berichterstattung

Müssen KMU einen Nachhaltigkeitsbericht erstellen?

Ob ein KMU einen Nachhaltigkeitsbericht erstellen muss, ist heute weniger eine juristische als eine strategische Frage. Rechtlich sind die meisten KMU in der Schweiz und der EU nicht verpflichtet, einen formellen Nachhaltigkeitsbericht zu erstellen. Trotzdem wird das Thema für viele kleine und mittlere Unternehmen immer wichtiger. KMU erstellen Nachhaltigkeitsberichte, weil es ihre Kunden oder die Lieferkette fordert und aus Markt-, Finanz- und Reputationsgründen.

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Was ist ein Nachhaltigkeitsbericht?

Ein Nachhaltigkeitsbericht (oft auch als Corporate Sustainability Report bezeichnet) ist ein zentrales Dokument, das Unternehmen erstellen, um ihre Leistungen und Fortschritte in den Bereichen ökologische, soziale und ökonomische Nachhaltigkeit transparent zu kommunizieren. Er zeigt auf, wie ein Unternehmen seine ökologische und soziale Verantwortung wahrnimmt und gleichzeitig eine langfristig wirtschaftliche Unternehmensführung anstrebt.

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Was ist VS und ist es freiwillig?

Der freiwillige VS-Standard ist eine kompakte, pragmatische und strukturierte Grundlage zur Erstellung eines Nachhaltigkeitsberichts. Entwickelt wurde dieser von der EFRAG. Er bietet ebenso eine Orientierung für nicht börsennotierte KMU und Kleinstbetriebe, die freiwillig über ihre ESG-Themen berichten möchten. Gleichzeitig empfiehlt die Europäische Kommission, dass Banken, Versicherer, Investoren und andere datenabfragende Stellen ihre Anforderungen an KMU möglichst auf die im VS-Standard festgelegten Inhalte beschränken.

Nachhaltigkeitsratings

Brauch ich CDP oder EcoVadis oder beide Ratings?

Es kommt sehr darauf an wer fragt und wofür ein ESG-Rating benötigt wird. Klären Sie in einem ersten Schritt diese Frage mit Ihren Stakeholdern bzw. der Firma, die anfragt. EcoVadis bewertet Ihre Nachhaltigkeitsleistung als Scorecard und wird häufig von Einkaufsabteilungen verlangt. CDP wird häufig von Investoren und Banken verlangt und ist eine internationaler Offenlegungsstandard zu den Themen Klimawandel, Wald und Wasser.

Sind für eine CO2-Bilanz Scope 1 und Scope 2 ausreichend?

Für einen ersten Einstieg mag es ausreichend sein Scope 1 und Scope 2 zu berichten. Eine vollständige CO2-Bilanz umfasst immer Scope 1, 2 und Scope 3, also eine CO2-Bilanz über die gesamte Wertschöpfungskette. Jedes Unternehmen, welches langfristig glaubwürdig bilanzieren will, kommt an Scope 3 nicht vorbei. Bei den meisten Unternehmen kann Scope 3 70-90 % aller CO2-Emissionen ausmachen.

Wie kann ein Unternehmen sein EcoVadis-Rating verbessern?

Am wirksamsten ist ein strukturierter Ansatz mit Gap-Analyse, priorisierten Massnahmen und belastbaren Nachweisen. Entscheidend sind nicht nur gute Aktivitäten, sondern auch gut dokumentierte Richtlinien, Ziele, Prozesse und Ergebnisse.

Was ist CDP?

CDP bzw. das Carbon Disclosure Project ist ein international anerkanntes System, mit dem Unternehmen, Institutionen und öffentliche Stellen ihre Umweltleistungen strukturiert offenlegen. Folgende Themenbereiche werden abgefragt: Klimaschutz, Wassersicherheit und Waldschutz. CDP bewertet im Anschluss Unternehmen von einer Skala von A bis D, das schlechteste Rating bei CDP ist F (Failure to Disclose).

Was ist EcoVadis und welche Rating Kriterien gibt es?

EcoVadis ist eine weltweit anerkannte Bewertungsmethode von Nachhaltigkeitsleistungen und macht Nachhaltigkeit messbar und transparent. Die Plattform bewertet zentral vier Bereiche: Umwelt, Arbeits- und Menschenrechte, Ethik sowie nachhaltige Beschaffung. EcoVadis-Medaillen werden nach Punkten vergeben. Diese beinhalten: Platinum (1 % aller Unternehmen), Gold (ca. 5 % aller Unternehmen), Silber und Bronze. Die Badges sind jeweils 12 Monate gültig.

Regulierung

Ist ein KMU gesetzlich verpflichtet eine CO2-Bilanz zu erstellen?

Nein, eine gesetzliche Verpflichtung zur Erstellung einer CO2-Bilanz gibt es weder in der Schweiz noch in der EU. In der Praxis kommt der Druck von aussen bzw. über die Lieferkette. Grosse Unternehmen, die beispielsweise unter die CSRD fallen oder aus intrinsischer Motivation eine CO2-Bilanz erstellen und Klimaziele haben, benötigen Daten aus ihrer Lieferkette. Oft fragen auch Banken bei Kreditvergaben nach einer CO2-Bilanz. Bei ESG-Ratings wie EcoVadis oder CDP ist eine CO2-Bilanz mit Klimastrategie fester Bestandteil.

Was sind die Klimarisiken für KMU und Mittelstand?

Auch KMU und der Mittelstand sind zunehmend von Klimarisiken betroffen – durch Lieferkettenstörungen, steigende Versicherungsprämien, Kundenanforderungen und neue Regulierungen. Erfahren Sie, welche Risiken relevant sind und wie Unternehmen ihnen wirksam begegnen können.

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Was ist die PPWR?

Die PPWR (Packaging and Packaging Waste Regulation) ist die neue EU-Verordnung zu Verpackungen und Verpackungsabfällen. Sie ersetzt die bisherige Richtlinie von 1994 und gilt seit Februar 2025 unmittelbar in allen EU-Mitgliedstaaten. Ziel ist es, Verpackungen im gesamten Lebenszyklus nachhaltiger zu gestalten, Abfälle zu reduzieren und den EU-Binnenmarkt zu harmonisieren.

Klimawissen

Gibt es Ausnahmen betreffend Value Chain Cap?

Gilt ausschliesslich für die CSRD-Berichterstattung. Informationen können weiterhin abgefragt bwz. erforderlich sein, beispielsweise bei Finanzierung, Due-Diligence-Prüfungen, branchenspezifischen Anforderungen oder Risikomanagement. In diesen Fällen gilt die Obergrenze nicht.

Was sind biogene Emissionen?

Wer sich mit dem Greenhouse Gas Protocol beschäftigt und eine CO2-Bilanz berechnet wird früher oder später über den Begriff biogene Emissionen stolpern. Was sind biogene Emissionen und wie müssen diese bilanziert werden?

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Was ist der Unterschied zwischen Wetter und Klima?

Das Wetter bezieht sich auf den momentanen Zustand der Atmosphäre an einem bestimmten Ort, der sich innerhalb weniger Stunden oder Tage verändern kann. Das Klima hingegen beschreibt den Durchschnitt der atmosphärischen Bedingungen einer Region über einen längeren Zeitraum, in der Regel über 30 Jahre oder mehr.

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Was bedeutet Beyond Value Chain Mitigation (BVCM)?

Unter Beyond Value Chain Mitigation versteht man auf Deutsch «Klimaschutzmassnahmen ausserhalb der eigenen Wertschöpfungskette». Klimaneutralität, CO2-Neutraliträt und CO2-Kompensation waren Instrumente für Unternehmen, um ihre CO2-Emissionen in einem ersten Schritt zu messen, unter Umständen zu reduzieren oder über ein Klimaschutzprojekt auszugleichen.

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Was bedeutet Netto-Null (net zero)?

Netto-Null bedeutet, dass nicht mehr Treibhausgase ausgestossen , als gleichzeitig wieder aus der Atmosphäre entzogen werden können. Dafür müssen Emissionen so weit wie möglich reduziert und schwer vermeidbare Restemissionen aus Industrien wie Beton, Luftfahrt, Schiffahrt (sog. Hard-to-Abate Sektoren) durch Entfernung von CO2e (Removals) ausgeglichen werden. Ziel ist es, die Erderwärmung zu stoppen und das 1,5-Grad-Ziel zu erreichen.

Klimapolitik

Was sind SDGs und die Agenda 2030?

Die Sustainable Development Goals (SDGs) sind 17 globale Ziele für eine nachhaltige Entwicklung, die 2015 von den Vereinten Nationen im Rahmen der Agenda 2030 verabschiedet wurden. Auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) werden die SDGs zunehmend relevant, da sie als Orientierungsrahmen für Nachhaltigkeitsratings, CO2-Management und ESG-Berichterstattung dienen. Dieser Leitfaden erklärt die Bedeutung der SDGs für KMU, zeigt die Verknüpfung mit CO₂-Bilanz und Klimastrategie und beschreibt, wie der Mittelstand pragmatisch mit den SDGs starten kann.

Was ist Emissionshandel?

Der Emissionshandel, auch Cap-and-Trade genannt, ist ein marktbasiertes Instrument zur Reduzierung von Treibhausgasen. Unternehmen und Länder erhalten Emissionsberechtigungen, die gehandelt werden können, um Emissionsziele effizient zu erreichen. So trägt das System wirtschaftlich zur Bekämpfung des Klimawandels bei.

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Was sind NDCs?

NDCs (Nationally Determined Contributions) sind die nationalen Klimapläne, in denen Länder der UN-Klimarahmenkonvention darlegen, wie sie ihre Emissionen senken und zum globalen Klimaschutz beitragen wollen. Sie werden alle fünf Jahre aktualisiert und zeigen, welchen Fortschritt jedes Land anstrebt.

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Was ist das Pariser Klimaabkommen?

Das Pariser Klimaabkommen (Paris Agreement) ist ein globaler, rechtlich bindender Vertrag von 2015, in dem sich 195 Staaten plus EU verpflichtet haben, die Erderwärmung zu begrenzen. Ziel ist, den Temperaturanstieg deutlich unter 2°C zu halten und möglichst auf 1,5°C zu begrenzen.

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CDP

Kann man CDP auch ohne perfektes Datensystem sinnvoll angehen?

Ja, solange transparent dokumentiert wird, welche Daten vorliegen, wie gerechnet wurde und wo noch Lücken bestehen. Ein pragmatischer, sauber dokumentierter Start ist meist deutlich besser als gar keine Offenlegung.

Warum ist CDP für Investoren und Kunden so wichtig?

CDP schafft ein standardisiertes Format für Umweltinformationen und erleichtert so Vergleiche zwischen Unternehmen. Für Stakeholder ist das ein wichtiges Signal für Professionalität, Transparenz und Risikomanagement.

Muss ein Unternehmen für CDP bereits Scope 3 berechnet haben?

Nicht immer vollständig, aber Scope 3 wird zunehmend wichtig. Wer relevante Scope‑3-Kategorien transparent adressiert, verbessert in der Regel die Qualität und Glaubwürdigkeit seiner Offenlegung.

Was ist der Unterschied zwischen CDP und EcoVadis?

CDP fokussiert stark auf Umwelttransparenz und Offenlegung, insbesondere Klima. EcoVadis bewertet breiter und bezieht zusätzlich Themen wie Ethik, Arbeitsbedingungen und nachhaltige Beschaffung ein.

Wie kann man seinen CDP-Score verbessern?

Ein besserer Score erfordert vollständige, konsistente und strategisch gut verankerte Antworten. Besonders wichtig sind belastbare Emissionsdaten, klare Ziele, ein nachvollziehbarer Reduktionspfad und saubere Governance-Strukturen.

Welche Themen werden im CDP-Klimafragebogen abgefragt?

Typischerweise geht es um Governance, Klimarisiken und -chancen, Emissionen, Ziele, Reduktionsmassnahmen, Datenqualität und strategische Verankerung. CDP bewertet also nicht nur Zahlen, sondern auch Managementqualität.

Für welche Unternehmen ist CDP relevant?

CDP ist besonders relevant für Unternehmen, die von Investoren, Kunden oder Konzernen zur Offenlegung aufgefordert werden. Auch Unternehmen mit internationaler Lieferkettenexponierung profitieren von einer guten CDP-Performance.

Was ist CDP?

CDP bzw. das Carbon Disclosure Project ist ein international anerkanntes System, mit dem Unternehmen, Institutionen und öffentliche Stellen ihre Umweltleistungen strukturiert offenlegen. Folgende Themenbereiche werden abgefragt: Klimaschutz, Wassersicherheit und Waldschutz. CDP bewertet im Anschluss Unternehmen von einer Skala von A bis D, das schlechteste Rating bei CDP ist F (Failure to Disclose).

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