Montag, 12. November 2018

Verschiebung der Klimazonen (Teil 1)

In jenem Jahr fragten sich viele Menschen, wie viel sich von George Orwells 1949 erschienenen Zukunfts-Roman „1984“ in der Zwischenzeit bewahrheitet hatte. Das Ruder haben wir damals noch einmal herumreissen können, so schien es. Machen wir aber weiter wie bisher, wird der Wüstenplanet bittere Realität.

Die natürlichen geographischen Linien haben sich im Laufe der Erdgeschichte immer wieder verschoben. Kontinente sind auseinandergedriftet und haben sich neu zusammengefügt. So sind auch die Eisgrenzen, die Wüstenlinien und die tropischen Regenwälder mal südlicher Mal nördlicher anzutreffen gewesen. Zudem haben Eis- und Warmzeiten das Klima weltweit beeinflusst. Es gab Zeiten, da haben sich Höhlenlöwen, Wollnashörner und Mammuts in unseren Breiten wohlgefühlt. Mit der Veränderung des Klimas starben diese Tierarten aus. Diesen Umstand mag man bedauerlich finden, er hatte allerdings ausschliesslich natürliche Gründe.

Das Zurückweichen des Polareises bezeichnen daher auch heute noch einige Staatsmänner als naturgegeben. Das konsequente Leugnen des menschen-verursachten Klimawandels dient der Rechtfertigung, auch weiterhin umweltschädigende Abgase emittieren zu können.

Ganz abgesehen von Schuld und Ursachen verschieben sich nun wieder die Grenzen von Tropen, Wüsten und Eisregionen. Wie sehr Arktis und Antarktis schrumpfen, ist bekannt, ebenso wie der Anstieg des Meeresspiegels durch das Schmelzwasser des “ewigen Eises“. In den nächsten Jahrhunderten werden die Küstenlinien um mehrere Meter zurückweichen. Wer buchstäblich am Rande lebt, der hat verloren. Als erste wird es Inselvölker betreffen. Die Niederlande, die sich in weiten Teilen unter dem Meeresspiegel befindet, werden versinken.

Auch für den Rest der Weltbevölkerung bringt dies aber fundamentale Veränderungen mit sich. Es betrifft den Anbau von Getreide, Obst, Gemüse und die Trinkwasserversorgung ebenso wie die zunehmende Gefahr von extremen Hitzewellen, Überflutungen und orkanartigen Stürmen.

Als Gründe für die Verschiebung der Klimazonen werden die extreme Luftverschmutzung aus Ostasien, klimaschädigende Treibhausgase und das Ozonloch über der südlichen Hemisphäre vermutet.

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