Was bedeutet Klimaneutralität?

Egal was wir tun, ob wir unserer wirtschaftlichen Tätigkeit nachgehen, uns fortbewegen, Produkte und Dienstleistungen in Anspruch nehmen oder dieselben anbieten, eines ist sicher: unsere privaten und beruflichen Tätigkeiten sind mit einem CO2-Ausstoss verbunden und belasten das Weltklima. Da nicht alle Emissionen vermieden werden können, musste ein Weg gefunden werden, der diese nicht vermeidbaren Emissionen kompensiert.

Bäume beispielsweise sind effiziente CO2-Speicher dieser Erde. Sie benötigen CO2 für ihr Wachstum, ziehen es aus der Atmosphäre, speichern es in Form von Holz und geben entsprechend Sauerstoff wieder ab. Daher sind die Wälder unserer Erde auch ihre Lunge.

Indem man nun den Fussabdruck, also die Menge der Emissionen aus Produktion von Gütern und Dienstleistungen, Prozessen, Geschäftsreisen und den Energieverbrauch berechnet, kann man auf der anderen Seite die entsprechende Anzahl an Bäumen pflanzen, die dieses CO2 wieder aufnehmen. Da CO2 keine Ländergrenzen kennt, ist es völlig unerheblich, wo es entsteht und wo es kompensiert wird.
Dadurch können diese Produkte, Dienstleistungen, Gewohnheiten "klimaneutral" gestellt werden.

Auf der einen Seite entstehen Emissionen, die an anderer Stelle eingespart werden. Somit wird diese Emission kompensiert. Diese Einsparung kann nicht nur durch die Unterstützung von Waldaufforstungsprojekten erreicht werden, sondern auch durch die Unterstützung von Projekten, die CO2-Emissionen vermeiden, also beispielsweise Solar- oder Wasserkraftwerke, anstelle von Kohlekraftwerke.