Freitag, 21. September 2018

Die Schneewälder in Sibirien

Über eine Länge von 5000 km vom ehemaligen Jakutien bis zur chinesischen Grenze reichten einst die russischen Urwälder. Mit ihrer spärlichen Vegetation, wenigen Weiden, Birken und Nadelhölzern, Sumpfgebieten, Gebirgen und Tundren boten Sie dennoch wertvollen Lebensraum für zahlreiche, heute vom Aussterben bedrohte Tierarten. Der Moschusochsen, sibirische Tiger, die heute seltenen weissen Schneekraniche, Kragenbären und Schneeleoparden lebten hier einst in grosser Zahl.

Die expandierende Öl- und Holzindustrie hat neben den bedrohten Tierarten auch einheimische Völker, die hier von der Fischerei, der Jagd und der Zucht von Rentieren lebten, vertrieben.

Russland ist auf die Devisen aus dem Ausland angewiesen und profitiert daher vom Ausverkauf der letzten Bodenschätze in den Rest der Welt. Multinationale Konzerne haben sich längst die Rechte zur Abholzung auch der letzten Waldgebiete in Sibirien gesichert. Hinzu kommt auch noch die illegale Abholzung.

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