Freitag, 21. September 2018

Der südostasiatische Regenwald

Weniger als 30 Jahre hat es gedauert, den Regenwald in Papua-Neuguinea, Borneo, Malaysia und Indonesien zu vernichten. Durch die Vertreibung der Einheimischen kam es immer wieder zu blutigen Auseinandersetzungen. Die Inselkette mit der einstmals wahrhaft paradiesischen Landschaft beheimatete Rhododendronwälder, Mangroven, Urwälder und eine extrem hohe Vielfalt von Tieren. Mehr als 1600 Vogelarten (darunter die Paradiesvögel), 500 Säugetierarten, der urtümlich anmutende Komodowaran, die akut vom Aussterben bedrohten Orang Utans, der indonesische Königstiger und das Sumatra-Nashorn waren hier zu Hause.

Hauptgrund für die Abholzung ist in dieser Region der Erde vor allem der Anbau von Ölpalmen. Die Monokulturen verdrängen den über Jahrhunderte gewachsenen Urwald und ihre Bewohner. Das äußerst umstrittene Öl befindet sich heute weltweit in einer Vielzahl von Kosmetika und Lebensmitteln. Weitere Gründe sind der Bau von Strassen, der Abbau von Gold und die Holzwirtschaft.

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