Die positiven Auswirkungen des Klimawandels Freitag, 10. März 2017

Positive Auswirkungen des Klimawandels für Mensch und Umwelt?

 

 

 

Welche positiven Auswirkungen hat der Klimawandel für Mensch und Umwelt?

Katastrophenmeldungen durch die Auswirkungen des Klimawandels erreichen uns täglich zuhauf. Wie aber steht es eigentlich mit den positiven Begleiterscheinungen des Klimawandels? Es gibt sie zweifellos und nicht wenige Menschen werden davon profitieren! Allerdings sind sie nicht in der Lage, die negativen Auswirkungen für den Grossteil der Weltbevölkerung und die Umwelt zu relativieren.

Zunächst einmal - es wird wärmer! Für uns im Westen und Norden des Planeten sicher keine unangenehme Vorstellung. Nicht nur klassische Badeorte in Nord-, West- und Osteuropa profitieren in Zukunft von einer längeren Bade-Saison. Auch Weinanbaugebiete entstehen in Regionen in denen früher der Anbau von Trauben aufgrund der fehlenden Sonne undenkbar war. Ganz neue Wirtschaftszweige entwickeln sich durch die Erderwärmung.

Anderenorts ist die Auswirkung auf die Landwirtschaft allerdings weniger segensreich. Getreidekrankheiten können sich schneller ausbreiten. Die Reisernte in weiten Teilen Asiens wird geringer ausfallen. Schrumpfende Wasservorräte werden zu Versorgungsengpässen und grösserer Waldbrandgefahr führen. Ehemaliges Grünland wird durch Verbuschung für Landwirtschaft und Viehwirtschaft nutzlos werden. Die Regenwälder werden aufgrund zunehmender Trockenheit noch langsamer als bisher regenerationsfähig sein.

Die positiven Auswirkungen des KlimawandelsDie Klimaerwärmung wird Menschen in Industrienationen auch weiterhin nur peripher tangieren. Eine Durchschnittserwärmung von wenigen Grad ist für den Einzelnen kaum spürbar. Die Schifffahrt wird durch ein Freiwerden der Nord-West-Passage zwischen Atlantik und Pazifik ebenfalls profitieren. Allerdings bergen gleitende Eisberge und Eisschollen für die Schifffahrt auch Gefahren. Die Population der Eisbären wird durch das Abschmelzen des arktischen Eises bis zur Hälfte dieses Jahrhunderts auf ein Drittel geschrumpft sein.

Durch den Emissionshandel und den Erwerb von Zertifikaten sind Industrieländer auch weiterhin in der Lage unvermindert zu produzieren. Für Grönland beispielsweise bedeutet der Klimawandel zusätzlich die Verbesserung der Fischerei. Auf Dauer aber werden die Meere versauern und marine Ökosysteme nachhaltig geschädigt. Schwellenländer und Entwicklungsländer profitieren kaum vom Klimawandel.

Durch die steigende Erwärmung wird es in kalten Regionen zu weniger Toten durch Erfrierungen im Winter kommen. Dem gegenüber steht allerdings eine steigende Anzahl von Todesfällen durch Hitzschläge in ohnehin schon heissen Ländern. Auch wird in tropischen Gebieten eine wachsende Population von Mücken, die Malaria, Dengue-Fieber und andere Krankheiten übertragen können, befürchtet.

Summa summarum bleibt der Klimawandel das, als das er von Umweltwissenschaftlern bezeichnet wird: Eine Erscheinung, der wir mit aller Kraft entgegenwirken müssen, um eine nachhaltige, negative Veränderung für die Bewohner auf unserem Planeten abzuwenden. Wo anfangen, wenn nicht bei sich selbst? Es mag ein kleiner Schritt sein, aber ein erster Schritt in die richtige Richtung. Machen viele mit, so werden aus kleinen Schritten Märsche. Wie schon  Astronaut Neil Armstrong an ganz anderer Stelle passend bemerkte: "Ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein grosser Sprung für die Menschheit!"

 

Der Klimawandel - Teil 1

Der Klimawandel - Teil 2

Der Klimawandel - Teil 3

Der Klimawandel - Teil 4

Der Klimawandel - Teil 5

Der Klimawandel - Teil 6

Der Klimawandel - Teil 7

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